Der Absolute Zweifel, Vernissage 13.06.2014, ab 19:00 Uhr, Galerie Speckstrasse, Hamburg

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DER ABSOLUTE ZWEIFEL
eine Gruppenausstellung kuratiert von Judith Hofer, die ausgehend von René Descartes methodischen Zweifel zum reflektierten Sehen und Zweifeln einlädt teilnehmende Künstler: Jonas Brandt, Marc Einsiedel und Felix Jung, Jeffrey Grant, Paul Gregor, Lukas Hofer, Maren Schimmer, Swen-Erik Scheuerling, Torben Wessel und Yooree Yang
Die Gruppenausstellung „Der absolute Zweifel“ begibt sich in die Gedankenwelt des Philosophen René Descartes. Der absolute Zweifel als ein erkenntnistheoretisches Gedankenexperiment fand erstmals 1641 in seinen „Meditationen über die erste Philosophie“ Verwendung. Durch den methodischen Gebrauch des Zweifels solle man alles prüfen, was einem Irrtum unterliegen kann. Dadurch gelange man zu der Erkenntnis darüber, was man eigentlich tatsächlich weiß. Die teilnehmenden Künstler untersuchen die Praktik des Zweifelns und das Zweifelhafte mit unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln. Mit Malerei, Zeichnung, Installation, Fotografie und Video thematisieren sie Aspekte wie trügerische Sinneswahrnehmungen, Selbstzweifel und daraus resultierende Konstrukte von Identität und Realität. Dies führt zu einer tiefergreifenden Behandlung von Fragen nach dem Aufbau unserer Welt, die Art unserer Existenz sowie etablierte Wirklichkeiten und Entitäten. Alles was wir zu wissen glauben und meinen wahrzunehmen gilt es zu hinterfragen. Descartes war der Ansicht, dass man nur durch den methodischen Zweifel fehlerhafte Annahmen entlarven und so zu Erkenntnis gelangen kann. „Cogito ergo sum,“ das war das Ergebnis seines Experiments. Ich denke, also bin ich? Wohl eher: Ich zweifle also bin ich. Eine Ausstellung, die zum reflektierten Sehen und Zweifeln einlädt.
Galerie Speckstraße
Gängeviertel
Speckstraße 83, 20355 Hamburg
Vernissage 13. 06. ab 19:00 Uhr
Finissage 22. 06. ab 15:00 Uhr
Öffnungszeiten 14. 06.-22. 06. 15:00 bis 20:00 Uhr, am 16.06. und 17. 06. geschlossen

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